A

Symbol der Leerheit (Sunyata) im Zen-Buddhismus



Abhisheka

Sankrit: abhisic "mit Wasser übergießen"
Tibetisch: dbang.skur "Befähigung"
Einweihung bzw. Übertragung von Ermächtigungen vom Lehrer auf den Schüler



Abhisheka-Bhumi

höchste Stufe der Vollkommenheit



Fudo-Myo-O
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Acala

siehe Fudo-Myo-O



Achtfacher Weg

Buddhistische Methode der Selbsterlösung durch Disziplin wie durch Gautama Buddha gelehrt:

1. Rechte Ansicht
2. Rechter Entschluß
3. Rechte Rede
4. Rechtes Verhalten
5. Rechte Lebensführung
6. Rechte Anstrengung
7. Rechte Achtsamkeit
8. Rechte Sammlung

Diese Wege sind gleichzeitig und nicht hintereinander zu erlernen und zu verbessern, da sie nur zusammen ans Ziel führen.

Er wird auch der edle achtfache Pfad genannt



Achtsamkeit

Sanskrit: Smriti
Pali: Sati

Bewußtmachung aller Tätigkeiten (Atmen, Gehen, Arbeiten usw.).
Ebenso werden die Objekte des Denkens "beobachtet"
Insbesondere im Theravada-Buddhismus sind Übungen zur Achtsamkeit sehr beliebt.



Spiegel (aus Kupfer)
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Adarsha

Spiegel, welcher die Substanzlosigkeit der Welt versinnbildlicht.



Agni (Flammenkranz)

Agni

(Flammenkranz)
Der Flammenkranz oder auch Feuerberg wird oft in den Farben Grün, Blau, Weiß, Rot und Gelb dargestellt. Er symbolisiert das höchste Bewußtsein.
In einem Mandala soll der Feuerkranz die Unwissenheit symbolisch verbrennen und Licht in die Dunkelheit der Irrtümer bringen.
Es gibt noch sehr viele andere Darstellungen von Feuer in der tibetischen Symbolik. Aus der Hand hervorkommende Feuermasse (tib. me-dung) wird als Waffe zur entgültigen Vernichtung der fünf Geistesgifte (Unwissenheit, Gier, Hass, Stolz, und Eifersucht) symbolisiert. Das Kennzeichen des Manjushri ist das Flammenschwert (skt. khadga; tib. ral-gil) in der erhobenen rechten Hand.



Ahimsa

Skt.: "Nichtverletzen"
Das Vermeiden von Verletzen fühlender Wesen. Eine Praxis die besonders im Buddhismus eine wichtige Grundlage für etisches Handeln bedeutet (erste der fünf Silas). Auch bei den Jainas gilt Ahimsa als wichtige Verhaltensvorschrift.
Wie stark dies Tugend wirken kann zeigte das Wirken Mahadma Gandhis (1869-1948), der mit seiner Praxis des Nicht-Verletzens gegen die britischen Kolonialmächte einen blutigen Konflikt um die Unabhängigkeit Indiens gewaltlos beendete.



Aksamala
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Aksamala

Gebetskette mit 108 Perlen.



Akusala

ungeschickt



Akusala-kamma

unethisches Handeln



Akshobhya

Skt. tib. mi bskyod pa; mi 'khrugs pa "Der Unerschütterliche"
Akshobhya, der Unerschütterliche legte einst als als Mönch vor dem Buddha, der vor unendlichen länger Zeit über das Paradies Abhirati herrschte, ein Gelübde ab, keinem Wesen gegenüber Abscheu oder Zorn zu empfinden. Er erwies sich dabei derart unerschütterlich, das er nach unendlich langem Streben zum Buddha Akshobhya und damit Herrscher über das Paradies Abhirati wurde. Wer immer dort wiedergeboren wird, kann nicht wieder in niedere Bewußtseinsebenen zurückfallen. Akshobhya's Versprechen kann für alle Gläubigen ein Vorbild sein, dass man ebenfalls zu erfüllen sucht.
Akshobhya ist einer der fünf Dhyani Buddhas (transzendente Buddhas).




Akshobhya
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Amitabha
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Amitabha

Tibetisch: Ö-pa-me
Chinesisch: 阿弥陀佛(ēmítuófó=Amitabha Buddha))
Japanisch: Amida
"Grenzenloses Licht" einer der wichtigsten und volkstümlichsten Buddhas des Mahayana; Herrscher über das "Westliche Paradies" Sukhavati (Reines Land). Amithaba steht im Zentrum der Schule des Reinen Landes des chin. und jap. Buddhismus (Amidismus)
Matra des Amithaba:
Om ami dewa hri
Amitabha gehört zu den fünf Dhyani Buddhas (transzendente Buddhas).






Amida

japanisch für Amitabha



Amidismus

Oberbegriff für all jene Schulen des chinesischen und japanischen Buddhismus, die als Mittelpunkt ihrer Lehre den Buddha Amitabha haben. Diese sind u.a. Reines-Land-Schule, Jodo-shu und Jodo-shin-shu.



Amita

sanskrit-> Amitabha



Amithayus
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Amithayus

sanskrit"Unermeßliches Leben" Erscheinungsbild des Buddha Amithaba.
Darstellung sitzend und ein Nektargefäß in Händen haltend.



Amoghasiddhi
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Amoghasiddhi

Tibet: don yod grup pa (Der die Weisheit vollendet)

Einer der fünf Dhyani Buddhas (transzendenten Buddhas) (Adibuddhas) auch Ur-Buddhas).
Er verwandelt Neid und Einfersucht in vollendende Wahrhet. Es ist der Buddha der nördlichen Welt.



Ananda

Ein Vetter des Buddha, der später einer seiner bekanntesten Schüler wurde. Er war dafür bekannt, dass er ein ausgesprochen gutes Gedächtnis hatte, und somit die Lehrreden Buddhas im Gedächtnis behalten konnte



Anatta

Nicht-Ich, Nicht-Selbst, Unpersönlichkeit
Die Kernlehre des Buddhismus, ohne deren Verständnis eine wirkliche Kenntnis der Lehre Buddhas unmöglich ist.



Anatman

(Unpersönlichkeit)
Dies ist eines der grundlegendsten Merkmale des Buddhismus. Kein Wesen und kein Phänomen auf dieser Welt ist letztlich von irgendeiner bedeutenden Wirklichkeit. Es ist für den Buddhismus, der von der Unbeständigkeit allen Daseins ausgeht, ganz natürlich, daß solch ein unbeständiges Lebewesen keine dauerhafte Substanz besitzen kann. Anatman kann auch als Nicht-Ich übersetzt werden.



Anhaftung



Anicca

Unbeständigkeit, Wandel
Zerfall aller körperlichen und geistigen Phänomene



Ankusha

Der Stachelstock diente ursprünglich zum Antreiben von Elefanten. Er wird deshalb oft auch als Elefanten-Stachelstock bezeichnet. Im Mahayana-Buddhismus symbolisiert er den Haken, mit dem man den Zögernden an die Buddhalehre heranziehen kann.



Appidhamma

dritter Teil des buddhistischen Kanons



Arya-Satya

Skrt. Vier Edle Weisheiten
1) Die Wahrheit vom Leiden
2) Die Wahrheit von der Leidensentstehung
3) Die Wahrheit von Beendigung des Leidens
4) Die Wahrheit vom Weg zur Beendigung des Leidens: "Der edle achtfache Pfad"



Ashtamangalas

Die acht buddhistischen Glückszeichen

Chattra -Sonnenschirm
Dhvaka -Standarte
Sankha -Muschelhorn
Shrivasta -Endloser Knoten
Dharmachakra -Rad des Gesetzes
Kalasha -Vase der Fülle
Matsyayugma -Goldene Fische
Padma -Der vollkommene Lotus



Atman

"Die ewige Seele". Buddha verwarf die Lehre der ewigen Seele, welche in den Upanishaden ihren Ursprung hat.
Durch die "nichtexistenz" der ewigen Seele ist ein Ausbrechen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt auch nur möglich.



Avalokiteshvara
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Avalokiteshvara

Sanskrit: avalokitesvara "Der Herr, der in alle Richtungen blickt"
Tibet: Chenrezig (Chenresi); sPyan.ras.gzigs
China: Guan Yin, Guanshihiyin, Kuan-yin "Die Töne der Welt hörend"
Japan: Sho Kannon (Kanzeon)
Korea: Kwan Um, Kwanum
Sri Lanka: Natha Denyo
Vietnam: Quan AM,
Java und Süd-Vietnam: Champa
Kamodscha: Lokeshvara
Myanmar: Lokanatha
Thailand: Lokanatha


Die als Bodhisattva wirkende Kraft Buddhas Amithaba.




Vierarmiger Avalokiteshvara
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1000armiger Avalokiteshvara
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Avidya

Fehlende Intelligenz, Unwissenheit