Om
Die universale Silbe

Om



Padmasambhava

->siehe Details im Bereich Namen



Pali-Kanon

(tipitaka); Sanskrit: Tripitaka=wörtl.drei Körbe
Eine Sammlung von Dialogen und Lehrvorträgen Gautama Buddhas in der Pali Sprache.
Der Pali-Kanon gehört zu den ältesten Schriftensammlungen des Buddhismus. Er besteht aus drei Teilen (Körbe):
1) Vinayapitaka:Der Korb der Ordensregeln für Nonnen und Mönche
2) Suttapitaka: Der Korb der Lehrreden Buddhas
3) Abhidhammapitaka: Der Korb der Abhandlungen



Pali-Kanon in grafischer Übersicht

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Paramita

param = die andere Seite, das andere Ufer
Ita = ankommen
-> Das andere Ufer erreichen



Sechs Paramitas:

Transzendente Freigebigkeit, Disziplin, Geduld, Energie, Meditation und Wissen



Pasha (Seilschlinge)
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Pasha

Seilschlinge



Prajñã

Skrt. wörtl. "Bewußtsein" oder "Weißheit"
Pali: Pañña
jap.Hannaya;
Wörtlich Pra = über, jna = Wissen -> Überwissen, ein vollkommenes und genaues Wissen.
Weißheit ist ein zentraler Begriff des Mahyana, der eine unmittelbar erfahrene, intuitive Weisheit bezeichnet, deren Inhalt die Einsicht in das wahre Wesen der Welt ist.
Prajñã ist eine der "Vollkommenheiten" (Paramita), die ein Botthisattva auf seinem Weg (Bhumi) verwirklicht
Prajñãist auch eine der sechs Bodhisattva Tugenden und wird oft als transzendentes Wissen bezeichnet.



Prajnaparamita

Die Mutter aller Buddhas, der Urgrund aller Dharmas. Die Vollkommene Weisheit



Phurba
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Phurba

Phurba (skt. kila; tib. phur-pa)
Ritueller Dolch der als Mittel zur Beseitigung von geistigen Hindernissen gilt.
Keinesfalls wird der Phurba als physische Waffe gegen Feinde gebraucht.

Der Die Ikonographie des Phurba ist recht komplex. Untenstehende Beschreibungen können deswegen nur einige Teilaspekte beschreiben.

Klinge
Die Seiten der dreischneidigen Klinge sollen die drei Geistesgifte (Unwissenheit, Gier und Hass) durchtrennen.

Griff
Es gibt verschiedene Phurba-Varianten. Häufig wird ein Kordelgeflecht dargestellt. Es kann aber auch (wie in Bild 2) eine Vajra als Griff dienen.

Knauf
Es gibt sehr verschiedene Darstellungen auf dem Knauf. Häufig findet man einen dreigesichtigen Kopf oder ein Halb-Vajra (siehe Bild 4). Untenstehende Abbildungen zeigen zudem einen Mahakala Kopf und einen pferdeköpfigen Knauf (Hayagriva).

Bilder
(Bild 1) Klassischer Eisen-Phurba, Griff mit Geflecht-Struktur und dreigesichtigem Knauf.

(Bild 2) Hayagriva-Phurba (Hayagriva-Der Pferdeköpfige). Der Pferdekopf symbolisiert die Zugehörigkeit zur Familie des Buddha Akshobya.

(Bild 3) Mahakala-Phurba

(Bild 4) Kleine Phurbas mit Halb-Vajra-Knauf




Eisen-Phurba (Bild 1)
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Hayagriva-Phurba (Bild 2)
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Mahakala-Phurba (Bild 3)
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Kleine Phurbas mit Halb-Vajra-Knauf (Bild 4)
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Pilgerstätten

Für Buddhisten gibt es vier klassische Pilgerstätten:

(1) Lumbini (Nepal) heute Rummindai: Der Geburtsort von Siddhata Gautama
(2) Bodhgaya (Indien): Ort der Erleuchtung Siddhata Gautamas
(3) Sarnath (Indien): Erstes Lehren im Wilspark zu Sarnath, Gründung der Sangha
(4) Kushinagar (Indien): Sterbeort Siddhatas und Eingang ins Parinirvana

weitere bedeutsame Orte der Buddhazeit sind:

- Kapilavastu (Nepal): Hier verbrachte Siddhata seine Jugend - Drei Ausfahrten
- Rajgir (Indien) Früher Rajiagriha: Erstes buddhistisches Konzil
- Vaishali (Indien/Bihar): bedeutende Lehrreden; Zweites buddhistisches Konzil; Gründung des ersten Nonnenordens
- Sravasti (Indien)
- Kosambi (Indien / Uttar Pradesh)




Bedeutende Pilgerstätten
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Potala

Der Potala-Palast ist der ehemalige Palast der Dalai Lamas in Lhasa/Tibet.

Der Potala, eine ehemalige Palastburg befindet sich nordwestlich der Altstadt Lhasas auf dem Rotberg. Erbaut wurde der Potala vor 1300 Jahren vom Tubo-König Songzain Gambo (srong btsan sgam po). Der Potala wurde durch Umwelteinflüsse und Kriege mehrfach stark beschädigt, weshalb heute nur ein Teil des Palastes mit ehemals 1000 Räumen übrig ist. Lange Zeit wurden die verbliebenen Teile des Palastes für religiöse Zeremonien oder als Versammlungsorte, Bibliotheken und Schlafbereiche genutzt.

Im Jahre 1645 wurde der Wiederaufbau des Potala durch den 5. Dalai Lama Losang Gyatso begonnen. In dieser Zeit wurde der weiße Palast gebaut und nach acht Jahren Bauzeit fertiggestellt. Zudem wurden Mauern und Schutztürme errichtet. Der Potala wuchs wieder zu einem komplexen Bereich aus Gebäuden und Geländebereichen zusammen. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Potala als Hauptsitz der Dalai Lamas genutzt. Lhasa wurde zum religiösen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum Tibets.

1690 wurde mit dem Bau des roten Palastes begonnen, welcher in drei Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde.

Nach Einmarsch der maoistischen Truppen floh der gegenwärtige Dalai Lama (S.H. der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso) 1959 aus Tibet. Damit endete die Funktion des Potala als Sitz der Dalai Lamas.

Seinen Namen hat der Palast übrigens, weil er so schön sein soll, wie der Wohnsitz des Guanying-Bodhisattva (Avalokitesvara), Potalaka, sein soll.




Potala-Palast
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Heute ist der Potala im Grunde ein riesiges Museum voller kostbarer Schriften, Kunstwerken, Wandgemälden und Skulpturen. Der Gebäudekomplex selbst gilt als Meisterwerk tibetischer Architektur.

Der Potala-Komplex steht seit 1994 auf der Liste des UNESCO-Welterbes.



Preta

Sanskrit: peta
wörtlich Ageschiedener. Ein Wesen, welches im Gespensterreich (eines der sechs Daseinsbereiche) wiedergeboren wurde. Pretas werden häufig auch als "hungrige Geister" bezeichnet.



Pustaka

(skt. pushtaka)

Ursprünglich alt-indische Texte, welche auf Palmblättern geschrieben wurden und zwischen zwei Holzdeckeln gelegt und mit einer Schnur umwickelt wurden. Bei tibetischen Büchern Pecha (tib. dpe-cha), welche oft im Holzdruck hergestellt werden, liegen die Seiten zwischen zwei Holzdeckeln und werden bei der Lagerung durch ein Tuch geschützt und zusammengehalten.










































Pu-tai

(jap. HoTai)
Gestalt des Möches Pu-tai gilt in der Überlieferung als Inkarnation des zukünftigen Buddha Maitreya, auch als der lachende Buddha (chin. Mi-lo-fo) bezeichnet. Die Statue des lachenden Buddha befindet sich in der Halle der vier Himmelskönige in chinesischen Klöstern. Klassische Merkmale sind die Sitzhaltung, der dicke, nackte Bauch und das breite Lachen. Häufig wird er mit einer Kinderschar umgeben dargestellt.




Pu-tai (jap. HoTai)